Gratis mit der KVB ins Bergische Museum

Heute gab es etwas ganz besonderes bei den Kölner-Verkehrs-Betrieben, der KVB: Jeder durfte einfach so ohne Ticket kostenlos in der Gegend rumfahren. Das wollte ich natürlich ausnutzen und habe mir ein spannendes Ziel ausgesucht, das Bergische Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe in Bensberg.

Also habe ich gleich bei mir zuhause im Ort die Linie 16 geentert, um damit zum Neumarkt zu rollen. Dort einmal umsteigen in die Linie 1 und die fährt direkt bis nach Bensberg.

Ich hatte zwar vorher befürchtet, dass es total voll werden würde, wenn man doch kostenlos fahren kann, aber scheinbar wusste kaum jemand über den Tag des freien Fahrens Bescheid, und so blieben die Bahnen übersichtlich gefüllt. Tiger muss halt auch mal Glück haben. Hihi!

 

In Bensberg taucht die Bahn kurz vor dem Ziel in den Untergrund ab und ich schaue mir erst mal die fast futuristisch anmutende U-Bahn-Station an. Die ist so tief in der Erde, dass darüber noch zwei Parkdecks der P+R Tiefgarage liegen, bevor ganz oben der Busbahnhof drüber ist.

Nach der langen Bahnfahrt muss ich mich erst mal ordentlich stärken.

Ich hatte vorher mal bei Tante Google nachgefragt, wo man das hier kann, und mir war das Gasthaus Wermelskirchen ins Tigerauge gesprungen. Dort lasse ich mich zum Mittagsschmaus auf dem gemütlichen Balkon draußen nieder.

Ein Gulaschsüppchen, ein bisschen Spargel, ein riesiges Schnitzel „Bergisches Land“, sowie Obst, Eis und Kirschen als Nachtisch bringen jeden geschwächte Tiger wieder auf die Beine.

Und superduper lecker war’s auch noch. Jawohl!

Auf dem Weg vom Gasthaus zum Museum treffe ich noch einen alten Kumpel aus der Sesamstraße, der genauso gerne was futtert wie ich. Allerdings hat er sich spezialisiert auf KEKSEEEEEE!!!!!!

Von ihm bekommen ich einen Tipp, wie ich über einen Schleichweg noch schneller an mein Zeil komme. Netter Kerl. Jawohl!

Nur ein kleines Stückchen weiter komme ich auch schon am Museum an. Laut Beschreibung kann man sich hier über den Bergbau um Bergischen Land und alte Handwerksberufe informieren.

Vor der Tür steht ein alter Bergwerkszug, mit dem ich auch gleich in den Berg einfahre.

Unten angekommen frage ich per Telefon nach, wie ich hier wieder raus komme. Irgendwie ist hier aber kein Anschluss unter dieser Nummer oder kein Empfang oder es steht einer auf der Leitung. Wie auch immer, ich muss selber sehen, wie ich hier wieder raus komme.

Zum Glück steht hier genug Werkzeug rum, so dass ich mir den Weg mit dem Presslufthammer freimeißeln kann.

Was ich da so weggestemmt habe, kann ich mit der tollen Ladevorrichtung auf eine Lore kippen und wegfahren.

So komme ich draußen im Hof wieder ans Tageslicht und stehe gleich vor der Schmiede.

In der Schmiede ist heute auch ein Schmied anwesend und formt mit Feuer und Amboss aus einer schnöden Eisenstange eine hübschen Kerzenständer.

Nebenan hat der Stellmacher seine Werkstatt. Für alle, die nicht wissen, was der so macht: Räder! Kleine und große Räder für Kutsche, Karren, Schubkarren und alles was sonst noch so rollt.

Nach einem Ausgiebigen Rundgang durch die tolle Ausstellung im Museum mache ich mich dann wieder auf den Weg zurück nach Köln.

Wo ich schon mal frei Fahren habe bei der KVB, rolle ich noch zum Alter Markt und besuche die neue Attraktion Time Ride VR Cöln.

Mit einer alten Tram kann man hier eine Virtuelle Zeitreise in das Köln des Jahres 1909 machen. Man fährt zuerst über die Rheinuferstraße und dann in die Stadt hinein zum Alter Markt.

Das war auf jeden Fall ein tolles Erlebnis und überhaupt ein toller Tag. Sollte die KVB bald mal wieder machen, so einen Fahrscheinfreien Tag. Jawohl!


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